Von Mallorca zum Rindermarkt

Die Münchner City beherbergt eine Fülle origineller, ja exotischer Geschäfte. Eines davon ist seit mehr als 100 Jahren das „Spanische Fruchthaus“ im Ruffinihaus.

Miquel Adrover hatte die Idee, dieses Fruchthaus zu eröffnen. Er kam im Jahre 1910 mit seinem Bruder Pedro von der spanischen Insel Mallorca nach München und eröffnete 1912 einen kleinen Fruchtladen auf der gegenüberliegenden Seite des heutigen Ladens. Diesen richtete er 1947 ein und übergab ihn einige Jahre später an seine Tochter Micaela Bauer.

Ab 1987 führte seine Enkelin Marion Schmöller das Geschäft weiter, die seit 2010 von Ihrer Tochter Marina unterstützt wurde. Marina Schmöller führt seit März 2020 mit ihrem Onkel Christian Bauer das Traditionsgeschäft unter dem Namen ihres Urgroßvaters weiter.

Die Inneneinrichtung des nach der Sanierung des Ruffinihauses neu gestalteten Ladens orientiert sich bewusst an der Originaleinrichtung von Miquel Adrover. Heute kommt den Kunden nur noch der kleinste Teil in den vielen Gläsern, Tiegeln und Auslagen „spanisch“ vor, denn schon seit vielen Jahren stammen die Spezialitäten, Trockenfrüchte und kandierten Leckereien aus den entferntesten Ländern der Erde.

Den Duft der weiten Welt, den hat der Käufer hier im wahrsten Sinne des Wortes in der Nase. Aus Thailand, Südafrika, Chile, Kolumbien, aus der Türkei, von den Philippinen und aus Europa kommen die Früchte, die als Trockenfrüchte möglichst naturbelassen und ungeschwefelt angeboten und größtenteils schokoliert werden.

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